Radikalisierung in Deutschland: Standpunkt von SI Deutschland

Gabriele Zorn, Präsidentin von SI Deutschland, fordert ein Ende von Extremismus, Fremdenhass und Diskriminierung: „In Deutschland nehmen Rassismus und Diskriminierung zu. Menschen, die in unserem Land Zuflucht suchen, um Krieg, religiöser Verfolgung und Terror zu entkommen, sind hier vermehrt verbaler und physischer Gewalt ausgesetzt. Gewalttaten einzelner werden zum Massenphänomen hochstilisiert. Das ist zugleich erschreckend und höchst besorgniserregend. Dem muss Einhalt geboten werden – und zwar so schnell wie möglich“, erklärt Zorn.

„Wir von Soroptimist International Deutschland stehen uneingeschränkt für die Werte der Demokratie und ein vielfältiges Land, in dem jeder Mensch frei und gleich ist. Wir setzen uns ein für die Rechte von Minderheiten, Frauen und Kindern, für die Einhaltung und Wahrung der Menschenrechte – und zwar uneingeschränkt. Durch gezielte Aufklärungs- und Präventionsarbeit leisten wir einen nachhaltigen Beitrag zur Deradikalisierung.“

„Wir wollen insbesondere jungen Menschen vermitteln, dass sie zu dieser Gesellschaft und in diesen Staat gehören. Sie sollen sich für demokratische Werte und Normen begeistern. Es ist uns wichtig, dass politische Kräfte dieses Anliegen so entschieden vertreten, wie wir das tun.“

 




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